Einigkeit in Altenriet
Wenn Gegensätze zusammenfinden: Lange hing ein Fragezeichen über dem Flurstück 1313. Der Streifen wird von der Schulwerkstatt als wichtiger Spielbereich genutzt. Doch er liegt im Umlegungsgebiet für ein neues Gewerbegebiet. Ein klassischer Interessenskonflikt, der nun gelöst wurde. Durch konstruktive Gespräche zwischen Bürgermeisterin Patricia Mittnacht und dem Vorstand der Schulwerkstatt entstand nicht ein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-Als-Auch. Am 22. Mai wurde die Lösung besiegelt, die zeigt: In Altenriet funktioniert Miteinander.
Einige Jahre lang bestand nun Unsicherheit über die Zukunft von Flurstück 1313. Der schmale Streifen wir von der Schulwerkstatt als Spielfläche genutzt. Hier finden Bolzplatz, Nestschaukel, Kletterparcours und vieles mehr ihre Heimat…und natürlich unsere Kinder. Die Schülerinnen und Schüler strömen in jeder Pause in den Garten der Schulwerkstatt zum Rennen, Spielen, Kicken und um sich auszutoben. Der Wert für die Schule könnte kaum größer sein.
Entsprechend groß war die Unsicherheit, liegt doch der Streifen im Umlegungsgebiet der Gemeinde Altenriet, die hier ein Gewerbegebiet erschließen will. Doch was lange als gegensätzliche Interessen angesehen wurde, endete nun in einer Gemeinsamkeit. Nach einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Bürgermeisterin Patricia Mittnacht und der Schulwerkstatt, bei der über viele Ideen gesprochen wurde, war gleich eines klar: Alle haben ein Interesse an einer Lösung, die für alle passt. Und dann war sie auch gefunden, die Lösung, die für alle passt. Für die Schule ein Platz, auf dem unsere Kinder spielen können, für die Gemeinde eine gute Lösung für das Gewerbegebiet.
Bei tollem Wetter wurde dann, am 22. Mai, im Garten der Schule alles durch Bürgermeisterin Mittnacht und die Schulwerkstatt-Vorstände Moritz Krämer und Eva Krämer festgeschrieben. Wir freuen uns über das herausragende Miteinander, über die Einigkeit, die Gemeinsamkeit und darüber Teil der Gemeinde Altenriet zu sein.


