Das macht uns BESONDERS
Lernen
Jedes Kind lernt im eigenen Tempo. Dazu bekommt es einen individuellen Wochenplan, der speziell auf den Lernstand des Kindes abgestimmt ist.
Die Kinder können ihre Interessen vertiefen und Themen, die sie gerade besonders interessieren intensiv erforschen.
In der Freiarbeit bearbeiten die Kinder die Aufgaben aus dem Wochenplan selbstständig. Sie entscheiden, wann sie was machen wollen und ob sie alleine oder mit anderen daran arbeiten.
Mit Montessori-Lernmaterialien lassen sich viele Themen sehr gut veranschaulichen und im wahrsten Sinne des Wortes begreifen.
Bei uns gibt es in den Jahrgängen 1 bis 3 keine Hausaufgaben.
Im 4. Lernjahrgang bereiten Hausaufgaben die Kinder auf den Übertritt in die weiterführende Schule vor.
Wer möchte, kann beim Arbeiten auf dem Teppich liegen, auf dem Boden sitzen oder sich beim Lernen bewegen.
Statt nach Jahrgängen getrennte Klassen gibt es bei uns altersgemischte Lerngruppen, in denen Kinder vom 1. bis 4. Lernjahrgang gemeinsam Lernen. 2 bis 3 Mal pro Woche erhalten die Kinder eines Jahrgangs Inputs zu den Hauptfächern.
Durch Projekte erarbeiten sich die Kinder neues Wissen alleine oder im Team. Wiederkehrende Highlights sind die Lesewoche, die Theaterwochen, die Demokratie-woche und regelmäßige Waldtage.
Im Schulgarten arbeiten die Kinder ganz praktisch, säen, ernten und erleben die Jahreszeiten hautnah mit.
Struktur
Der tägliche Morgenkreis wird nicht von einem Pädagogen, sondern von einem Kind geleitet. Möchte ein Erwachsener etwas sagen, muss er sich genauso zuerst melden, wie alle anderen.
Im täglichen Abschlusskreis lassen die Kinder den Tag Revue passieren und es werden eventuelle Konflikte gelöst.
Wir haben keine Tests, Klassenarbeiten oder Noten. Nur im vierten Lernjahrgang gibt es Arbeiten zur Vorbereitung auf den Übertritt auf die weiterführende Schule. Das erste Ziffernzeugnis der Kinder, ist das Zeugnis am Ende der Grundschulzeit.
Wir leben Inklusion: Unsere Schülerinnen und Schüler lernen von und mit Kindern mit ADHS, Down-Syndrom, Lernbehinderung, Autismus oder Hochbegabung.
Hoher Betreuungsschlüssel: in jeder Stammgruppe sind in den Lernzeiten meist zwei Pädagogen anwesend.
Jedes Kind hat einen festen Bezugspädagogen, mit dem regelmäßige Lerngespräche stattfinden.
Soziales
Soziale Kompetenzen werden nicht im Unterricht gelehrt, sondern sind integraler Bestandteil des Schulalltags.
2025 wurden wir für unser Engagement für soziale Kompetenzen mit dem HOB-Preis der Stiftung Kinderförderung von Playmobil ausgezeichnet.
Die Pädagogen begenen den Kindern wertschätzend und auf Augenhöhe.
Alle Kinder übernehmen Verantwortung für die Gemeinschaft, z.B. indem sie die Kreisleitung oder Dienste, wie Mülleimer leeren, übernehmen.
Alle Kinder des vierten Lernjahrgangs werden zu Streitschlichtern ausgebildet.
Sie lösen in der Pause kleinere Konflikte zwischen Kindern meist eigenständig.
Ausführliche Infos zum Pädagogeischen Konzept der Schulwerkstatt finden Sie auf der Seite Konzept.