Tagebuch

Ein Duftführerschein für Kinder - wo gibt`s denn sowas?

 

Bei uns, natürlich. Wie es dazu kam: 
Nach einige Fortbildungen in Aromatherapie brachte unsere Pädagogin Swetlana Kümmerle Ende des vergangenen Schuljahrs ätherische Öle mit in die Schule. Die Kinder wurden im Morgenkreis mit Orangenschalen und einem Teelicht an das Thema herangeführt, es entstand ein kleines wohlriechendes Feuerwerk. 
Hinzu kamen Rosenblüten und ein schönes Rosenmärchen. 
Die Kinder waren begeistert und so wurde der "Duftführerschein" als Angebot in der Atelierzeit aufgenommen. Dieser "Führerschein" basiert auf einem Riechtraining wie Parfümeure es in der Ausbildung lernen. Hierzu kommt ein Duftmemory mit 10 Düften und passenden Pflanzenkarten (siehe Foto) zum Einsatz. Die Kinder lernen den richtigen Umgang mit ätherischen Ölen - wie man sie benutzt und worauf man aufpassen muss.
Nach Bestehen des Führerscheins kann sich jedes Kind eine Holzscheibe ausleihen, darauf das ausgewählte Öl tropfen und sich so in der Lernzeit vom Orangen-, Zitronen-, Grapefruit- oder Lavendelduft begleiten lassen. 
Die Schüler lernen schnell, dass sie für gute Laune das Orangenöl, für bessere Konzentration das Zitronen- und Grapefruitöl, bei Unruhe und Kopfweh das Lavendelöl benutzen können.
Diese Wirkung ist das Ergebnis langjähriger Beobachtungen und Studien und ist der Besonderheit unseres Geruchssinns zu verdanken - der direkten Verbindung zwischen der Riechschleimhaut in der Nase und dem limbischen System im Gehirn (das Emotionen und Gefühle steuert). Einfacher erklärt - ich rieche an einem Öl und bekomme unmittelbar gute Laune. Das macht z.B. Orange möglich.
Unsere Schüler nutzen dieses Angebot ausgesprochen gerne, was nicht nur daran zu merken ist, dass die ätherischen Öle regelmäßig aufgefüllt werden müssen.

duftfuehrerschein xxs

(Foto: Swetlana Kümmerle)

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